Bevorstehende Veranstaltungen

Veranstaltungen zum Thema "100 Jahre Novemberrevolution":

4. November 2018, 15.00 Uhr

Hauptbahnhof Gotha, Bahnhofshalle

 

Flashmob/Aufführung:

„Die Revolution rollt“

 

Der Weimarer Republik e.V. richtet im Rahmen des Projektes „100 Jahre Novemberrevolution: Deutschlands Aufbruch in die Demokratie“ eine Erinnerungswoche „Die Revolution rollt“ (4.-8.11.2018) aus. Die Novemberrevolution ebnete den Weg in die erste deutsche Demokratie. Die Eisenbahn und Bahnhöfe spielten eine wichtige Rolle. Im Zuge der Erinnerungswoche finden an verschiedenen Bahnhöfen in Thüringen szenische Aufführungen von Schauspielern und Komparsen statt. Am 4. November 2018 erreicht der „Revolutionszug“ den Gothaer Hauptbahnhof (Ankunft 14.30 Uhr, Beginn der Aufführung: 15.00 Uhr).

DOWNLOAD: Flyer "Die Revolution rollt"
Flyer_Die-Revolution-rollt.pdf
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6. November 2018, 16.00 Uhr

Tivoli Gotha, Am Tivoli 3, Gotha

 

Buchpräsentation:

„100 Jahre Novemberrevolution in Gotha und in Erfurt“

 

Begrüßung: Lutz Schilling, Direktor des Landesarchivs Thüringen – Staatsarchiv Gotha; Grußwort: Heike Taubert, Finanzministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Thüringen; Einführung: Dr. Steffen Arndt, Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Gotha

 

Veranstalter: Landesarchiv Thüringen - Staatsarchiv Gotha; Historischer Verein für Schwarzburg, Gleichen und Hohenlohe in Thüringen e.V.; Förderverein Gothaer Tivoli e.V.

Einladung 06.11.2018, Buchvorstellung "100 Jahre Novemberrevolution"
06-11-2018_Einladung_Buchvorstellung_Nov[...]
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8. November 2018, 18.00 Uhr

Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt, Schlossberg 2 („Landschaftshaus“), Gotha

 

Abendvortrag mit Diskussion:

"Identität, Macht und Vertrauen – 100 Jahre Freistaat Gotha und die Perspektiven der parlamentarischen Republik"

 

Begrüßung: Prof. Dr. Iris Schröder, stellvertr. Direktorin des Forschungszentrums Gotha; Grußwort: Knut Kreuch, Oberbürgermeister der Stadt Gotha; Vortrag: Jörg Siegmund (Akademie für Politische Bildung Tutzing)

 

Veranstalter: Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt, Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Gotha, Förderverein Gothaer Tivoli e.V.

Einladung 08.11.2018, Abendvortrag
08-11-2018_Einladung_Novemberrevolution.[...]
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13. November 2018, 18.00 Uhr

Tivoli Gotha, Am Tivoli 3, Gotha

 

Themenabend:

„Zeit zu gestalten: Über die Revolution der Arbeit“

 

Begrüßung: Dr. Irina Mohr (Leiterin Landesbüro Thüringen der Friedrich-Ebert-Stiftung)

 

„Arbeitszeit und soziale Gerechtigkeit im Transformationsprozess der digitalen Revolution“

Vortrag: Wolfgang Tiefensee (Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft)

 

„Aus der Geschichte lernen: 100 Jahre Achtstundentag“

Vortrag: Dr. Steffen Arndt (Landesarchiv Thüringen – Staatsarchiv Gotha)

 

„Arbeitszeit und digitale Revolution – arbeitszeitpolitische Schritte für die globalisierte Gesellschaft“

Podiumsgespräch mit: Dr. Steffen Arndt, Rolf Düber (DGB Hessen-Thüringen), Uwe Laubach (1. Bevollmächtigter der IG Metall Eisenach), Wolfgang Tiefensee

Moderation: Judy Slivi (Arbeit und Leben Thüringen)

 

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Thüringen, in Kooperation mit Arbeit und Leben Thüringen, Bildung vereint e.V., IG Metall-Geschäftsstelle Eisenach, KommPottPora e.V. und Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V.

Einladung 13.11.2018, Revolution der Arbeitszeit
13-11-2018_Einladung_Revolution der Arbe[...]
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22. November 2018, 18.30 Uhr

Tivoli Gotha, Am Tivoli 3, Gotha

 

Buchvorstellung:

„Wilhelm Bock: Im Dienste der Freiheit“

 

18.30 Uhr – Begrüßung – Dr. Irina Mohr, Leiterin Landesbüro Thüringen der FES 

 

18.40 Uhr – Grußwort – Peter Leisner, Vorsitzender der SPD-FDP-Fraktion im Gothaer Stadtrat

 

19.00 Uhr – „Wilhelm Bock als Gründer der Thüringer Sozialdemokratie“, Dr. Steffen Arndt, Thüringer Landesarchiv - Staatsarchiv Gotha

 

19.20 Uhr – „Wilhelm Bock: Die Autobiographie“ - Matthias Wenzel, Verein für Stadtgeschichte Gotha e. V.

 

19.40 Uhr - „Wilhelm Bock: Einheit statt Spaltung“ - Dr. Ulrike Rommel, Bildung vereint e.V.; Jörg Bischoff, KommPottPora e.V.

 

20.00 Uhr - Podiumsgespräch: „Ohne Revolution keine Demokratie“. Moderation: Judy Slivi, Arbeit und Leben Thüringen

 

Eine Veranstaltung von Bildung vereint e.V. in Kooperation mit: Arbeit und Leben Thüringen, Förderverein Gothaer Tivoli e.V., Friedrich-Ebert-Stiftung (Landesbüro Thüringen), KommPottPora e.V., Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V., Weimarer Republik e.V.

DOWNLOAD: Inhaltsverzeichnis des Buches
buch_wilhelm-bock_inhaltsverzeichnis.pdf
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DOWNLOAD: Flyer 27.09.2018
flyer_27.09.2018.pdf
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DOWNLOAD: Flyer zur Ausstellung
flyer_ausstellung_kinder-von-auschwitz_2[...]
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Veranstaltungen im Rahmen der Sonderausstellung "Vergesst uns nicht. Die Kinder von Auschwitz":

Montag, 03.09.2018, 18.00 Uhr

 

Alwin Meyer
„Vergesst uns nicht. Die Kinder von Auschwitz“

 

Seit 1972 ist Alwin Meyer in vielen Ländern auf Spurensuche nach den Kindern von Auschwitz. Geduldig hat er über Jahrzehnte hinweg die Kinder von Auschwitz gesucht, einfühlsam mit ihnen gesprochen und ihr Vertrauen gewonnen. Manche erzählen zum ersten Mal vom Lagerleben, von einer Kindheit, in der der Tod immer präsent war. Im Anschluss an den Vortrag findet die Ausstellungseröffnung mit Fachführung durch den Autor statt.

Mittwoch, 12.09.2018, 19.00 Uhr

 

Eva Umlauf mit Stefanie Oswalt

Erinnerungen: „Die Nummer auf deinem Unterarm ist blau wie deine Augen“

 

„Vergessen Sie das Kind, es wird nicht leben.“ Diese Worte erschüttern Eva Umlaufs Mutter Anfang 1945 in Auschwitz. Aber die Prognose wird sich als falsch erweisen, die zweijährige Eva überlebt und führt jahrzehntelang ein erfülltes Leben mit Höhen, Tiefen und Schicksalsschlägen. Eva Umlauf, geboren 1942 in Nováky, einem „Arbeits­lager für Juden“ in der Slowakei, überlebte Auschwitz und berichtet mit der Journalistin Stefanie Oswalt über ihre Erinnerungen. 

Dienstag, 18.09.2018, 19.00 Uhr


Annette Leo

„Das Kind auf der Liste. Die Geschichte von Willy Blum und seiner Familie“
Gast: Peter Waschinsky, Puppenspieler

 

Willy Blum war sechzehn Jahre alt, als er in Auschwitz-Birkenau ermordet wurde, nur weil er als Sinto geboren worden war. Über Willy Blum und seine Familie wusste man bisher nichts. Sein Name stand auf einer Transportliste nach Ausschwitz. Der letzte Name, „Zweig, St.“ ist durchgestrichen. An seine Stelle wurde „Blum, Willy“ hinzugeschrieben. Der dreijährige Stefan Jerzy Zweig verblieb im KZ Buchenwald und überlebte. Seine Geschichte bildete später die Vorlage für den Erfolgsroman von Bruno Apitz „Nackt unter Wölfen“. Die Historikerin und Publizistin Annette Leo erzählt die Geschichte der Familie Blum und zugleich auch die Geschichte des Verschweigens einer Opfergruppe in der Nachkriegszeit: die der Sinti und Roma. Der Puppenspieler Peter Waschinsky wird zur Lesung einige typische Elemente des traditionellen Wandermarionettentheaters präsentieren und eine Szene aus Willy Blums Leben spielen.

125 Jahre IG Metall: Vortrag "Gute Arbeit statt Turbokapitalismus"

„Spanien wird leben und auf die Dauer siegen. Aber wir …“

Vortrag u. Einführung: Prof. Dr. Jörg Wollenberg

Die neue "Freundschaft" zum Download

Stadtteilzeitung Freundschaft 01/16
freundschaft_01_2016.pdf
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Vortrag und Buchvorstellung:
Dr. Helga Raschke
„Der Märtyrer Josef Ritter von Gadolla und das Kriegsende in Gotha“
17. Dezember 2015, 18.00 Uhr
Tivoli Gotha
 
 
Veranstalter: Förderverein Gothaer Tivoli e.V., KommPottPora e.V., Verein für Stadtgeschichte Gotha e.V.
 
Der Eintritt ist frei!
 
„Der Märtyrer Josef Ritter von Gadolla und das Kriegsende in Gotha“ heißt das neue Buch von Dr. Helga Raschke. Es gibt einen Einblick in die altösterreichische Adelsfamilie der Gadollas. Oberstleutnant Josef Ritter von Gadolla hatte gegen den Befehl, Gotha im Zweiten Weltkrieg bis zum letzten Mann zu verteidigen, weiße Fahnen hissen lassen. Nach seinen Versuchen, die Stadt den amerikanischen Streitkräften zu übergeben, wurde er in Weimar vor ein Standgericht gestellt und am 5. April 1945 hingerichtet.  Helga Raschke veranschaulicht das Lebensbild des österreichischen Offiziers, seine Mentalität und großen persönlichen Konflikte beim Verweigern des militärischen Befehls. Neben der Vorstellung des Buches werden auch Lichtbilder von den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges in unserer Stadt gezeigt. Mit der bedingungslosen Übergabe der Stadt am 4. April 1945 an die amerikanischen Streitkräfte endete für die Gothaer der entsetzliche Krieg, mit vielen Toten, menschlichen Leiden und Zerstörungen durch Luftangriffe.

Einladung zum Tag der offenen Tür am 27.09.2013

Stadtplanungstour in Gotha-West am 17.08.2013

Im letzten Jahr etablierte sich ein neues Angebot für interessierte Bürger der Stadt Gotha, die Bürgerbeteiligungs- und Stadtentwicklungstouren. Hier gab das Stadtplanungsamt Einblicke in geplante Vorhaben, neue Entwicklungstendenzen in verschiedenen Stadtquartieren und zukünftige Projekte. Themen waren das Bauen in der Innenstadt, die Veränderungen im Mohrenviertel und die Planungen für den Bereich Moßlerstraße / Gartenstraße. Die vom Oberbürgermeister und Mitarbeitern des Stadtplanungsamtes fachlich begleiteten Rundgänge von ca. 2 Stunden waren gut besucht und fanden bei Gothaer Bürgern regen Zuspruch.

Die nächste Stadtplanungstour hat am 17.08.2013 den Stadtteil Gotha-West zum Ziel und so heißt es "Wohnen und Leben in Gotha-West mit neuen Chancen als Beispiel für andere Stadtgebiete?" Hier erwartet interessierte Besucher ein spannender Rundgang mit vielen Facetten und erstaunlichen Einblicken. Treffpunkt für diesen Rundgang ist das Stadtteilzentrum Gotha-West, Humboldtstr. 67, um 10.00 Uhr.

Die Stadt Gotha freut sich auf ein zahlreiches interessiertes Publikum.

 Quelle:
http://www.gotha.de/rathaus-politik/detail-neues-aus-dem-gothaer-rathaus/article/stadtplanungstour_in_gotha_west_am_17082013-1.html

Fußballzeitreise in Gotha-West

Einzigartiges Projekt besucht SV Westring Gotha

Seit nunmehr sieben Jahren reist Marcel Wedow kreuz und quer durch die Republik und besucht „alte“ und „junge“ Sterne des deutschen Fußballhimmels. So kam es zu Gesprächen mit Legenden wie Uwe Seeler, Ottmar Walter, Hans-Jürgen Dörner, Manfred Kaiser, Hansi Müller, Rüdiger Schnuphase, Jürgen Heun, Rudi Völler, Franz Beckenbauer und vielen anderen. Neben zahlreichen unbekannten Anekdoten bereicherten die Prominenten die wachsende Fußballzeitreise mit einzigartigen Raritäten aus der deutschen Fußballgeschichte. Aus einem ehemaligen Kuhstall entstanden das erste öffentliche Fußballmuseum Thüringens und ein einzigartiges Kleinod zur Kulturgeschichte des Fußballs in Deutschland. Neben originalen Trikots, handsignierten Bällen, unzähligen Fotos, Medaillen und Auszeichnungen sind Fußballschuhe von 1910 bis zu den Schuhen von Gerd Müller und Albert Bunjaku zu sehen. Jedes Ausstellungsstück hat seine eigene unverwechselbare Geschichte. Doch die Fußballzeitreise ist kein bloßes Museum, sondern auch ein karitatives Projekt. So werden laufend Spenden gesammelt, die halbjährlich an gemeinnützige Organisationen weiter gereicht werden. Bisher konnten Tabarz kreativ e. V., FSV Waltershausen, Victoria Mechterstädt, SV Emsetal und der Luisenthaler SV unterstützt werden, nunmehr wird für den Tabarzer Kindergarten gesammelt. Die Fußballzeitreise verbindet Geschichte mit Gegenwart und besucht am kommenden Freitag, dem 25. Januar 2013, mit einem Vortrag von Marcel Wedow den SV Westring Gotha, Vereinshaus am Sportplatz in der Von-Zach-Straße. Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt frei. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Fußballzeitreise, der Stadtteilarbeit Gotha-West und des SV Westring Gotha.

Marcel Wedow und Uwe Seeler. Foto: Archiv Fußballzeitreise

Hungermarsch von Occupy:Occupy erreicht Gotha Petition an den Deutschen Bundestag

Die Bürgerinitiative Occupy:Occupy hat eine Petition gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln initiiert und trägt diese mit einem Hungermarsch von Völzberg, Main-Kinzig-Kreis, nach Berlin zum Deutschen Bundestag. Gemeinsam mit einer ähnlichen Petition der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) wurden über 25.000 Unterschriften gesammelt.

Occupy:Occupy wurde von Fran Jermann in Kritik an der politischen Profillosigkeit der derzeitigen Occupy-Bewegung in der Bundesrepublik gegründet und widmet sich ausschließlich dem Thema „Nahrungsspekulation“. 84 % der Bundesbürger lehnen laut einer Forsa-Umfrage (2011) die Spekulation mit Nahrungsmitteln angesichts des Hungers in der Welt ab. Alle drei Sekunden verhungert ein Mensch, obwohl weltweit ausreichend Nahrungsmittel produziert werden. Insgesamt sterben jährlich 8,8 Millionen Menschen, vornehmlich Kinder, an den Folgen von Hunger und Unterernährung. Das Anliegen wird unter anderem vom Schauspieler, Musiker und „Tatort-Kommissar“ Jan Josef Liefers und von Dirk Müller, „Mr. DAX“, unterstützt.

Am Montag, dem 18. Juni 2012, erreicht Occupy:Occupy die Stadt Gotha und wir laden zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Frank Jermann zum Thema „Spekulation mit Nahrungsmitteln“ in das Stadtteilzentrum Gotha-West, Humboldtstraße 67, ein. Die Veranstaltung ist eine Kooperation von: Bildung-vereint e.V., Buntspecht e.V., KommPottPora e.V., der Stadtteilarbeit in Gotha-West und Occupy:Occupy. Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt frei.

 

Occupy:Occupy im Internet: www.occupy-occupy.de



Kurt - W. Streubel / Siegfried Geißler: "ANTIOPER"

Anti-Oper_Artikel-Simmen-Klaus.doc
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„Richtschnur oder Sonntagsrede? Die Bedeutung politischer Programme einst und jetzt“

Diskussionsforum anlässlich des 135. Jahrestags des Gothaer Vereinigungsparteitags

Mittwoch, 26. Mai 2010, 19:00-21:00 Uhr Tivoli Gotha, Am Tivoli 3, 99867 Gotha

Vortrag von und Diskussion mit:
- Knut Kreuch, Oberbürgermeister von Gotha
- Prof. Dr. Beatrix Bouvier, Historikerin, Leiterin des Karl-
Marx-Hauses 2003-2010
- Matthias Hey, MdL, kommunalpolitischer Sprecher der SPD-
Landtagsfraktion
 
Weitere Informationen und Link zum Programm:
http://www.fes-thueringen.de/media/VeranstaltungenPDF/139600.pdf
 
Link zur Online-Anmeldung:
http://www.fes.de/oas/portal/pls/portal/showvera.anmelden?Veranum
mer=139600
 
Es würde uns sehr freuen, Sie als Gast begrüßen zu können. Der
Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

Verleihung des Preises „Der Rote Bock“ Gotha 2010

am 04. Juni 2010 in der Gedenkstätte Gothaer Tivoli

Der Rote Bock" - Gotha 2010
Preis für sozialdemokratisches Engagement in Ost- und
Mitteleuropa

 

Die alte Haupt- und Residenzstadt Gotha ist untrennbar verbunden mit der Geschichte der deutschen Arbeiter-klasse. Ihre führende Partei - die Sozialdemokratische Partei Deutschlands hat in Gotha ihre Wurzeln. Auf dem Gothaer Parteitag vom 22. bis 27. Mai 1875 haben sich der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein und die Sozialdemo-kratische Arbeiterpartei Deutschlands zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands zusammengeschlossen. Damit hatte Deutschland erstmalig eine große sozialdemokra-tische Partei, welche die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland vertrat. Neben August Bebel und Wilhelm Liebknecht zählte der Gothaer Schuhmacher Wilhelm Bock zu den führenden Vertretern der neuen deutschen Partei. Wilhelm Bock war einer der ersten deutschen Sozialdemokraten der als Abgeordneter 1884 noch während der Sozialistengesetze unter Reichskanzler Bismarck in den Deutschen Reichstag einzog. In den Jahren 1924 bis 1928 war er mehrmals sogar Alterspräsident des deutschen Parlaments. Der berühmte deutsche Philosoph Karl Marx schrieb über die Wirkungen des Jahres 1875 seine „Randglossen zum Gothaer Programm". Damit erschien der Name der Stadt Gotha millionenfach auf Buchtiteln in mehr als einhundert Sprachen.

Das Gebäude der „Tivoli", in dem der Gothaer Parteitag 1875 stattfand, ist seit der Mitte des 20. Jahrhunderts als „Nationale Gedenkstätte der Deutschen" eingestuft. Einst als viel besuchtes Museum aufgebaut, sorgte die Stadt Gotha ab 1995 für eine liebevolle Restaurierung des Anwesens und übertrug das Haus dem Förderverein „Gothaer Tivoli e. V.".

Anlässlich des Jubiläums „125 Jahre Gothaer Parteitag" besuchte der deutsche Bundeskanzler Dr. Gerhard Schröder die Residenzstadt und weihte das neue Haus ein.

 

Dem „Tivoli" ein Profil zu geben und der deutschen Sozial-demokratie eine Stätte ihrer Wurzeln zu erhalten, führte den sozialdemokratischen Gothaer Oberbürgermeister im Jahre 2007 zu Gesprächen beim Parteivorstand der SPD. Hier entstand die Idee, den „Tivoli", wo einst revolutionäre Ideen zur deutschen Arbeiterbewegung geboren worden sind, als Haus der europäischen Sozialdemokratie zu profilieren. Die Sozialdemokratie in den ehemaligen Ländern des Kommu-nismus braucht am Anfang des 21. Jahrhunderts mehr denn je die Unterstützung der sozialen Demokraten in Deutsch-land. Damit war die Idee geboren. Die Gedenkstätte des Gothaer Parteitages von 1875 kann sich zu diesem Zentrum der Sozialdemokratie Europas, insbesondere der Demokraten Mittel- und Osteuropas entwickeln.

Um das Haus zu diesem Bindeglied aufzubauen, stiftet der sozialdemokratische Oberbürgermeister der Residenzstadt Gotha, Knut Kreuch, im Jahre 2008 erstmals einen Preis für aufrechte Demokraten in Mittel- und Osteuropa. Der Preis trägt natürlich den Namen des Mannes, der, wie kaum ein Anderer, an der Schwelle vom 19. zum 20. Jahrhundert die Stadt Gotha prägte. Der „Rote Bock" ist eine Verneigung vor der Lebensleistung von Wilhelm Bock, der Zeit seines Lebens, ein Sohn seines Volkes und seiner Heimatstadt Gotha war.

Auf Vorschlag des Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, wurde der Preis „Der Rote Bock" am 24. Mai 2008 erstmalig verliehen. Erster Preisträger war der ehemalige Ministerpräsident von Tschechien und Vorsitzende der tschechischen Sozialdemokraten, Jiří Paroubek.

Andres Tarand, der engagierte Europapolitiker und ehe-malige Ministerpräsident Estlands erhielt den Preis im Jahre 2009 für seinen persönlichen Einsatz zur Demokratisierung seines Heimatlandes, für seinen beispielgebenden Beitrag zur europäischen Integration Estlands, die zu vielfältigen fruchtbaren Verbindungen nach Deutschland führte, und seinen Einsatz zur Neugründung der sozialdemokratischen Partei seines Heimatlandes.

Im Jahr 2010 wird Professor Dr. Egon Bahr der Preis „Der Rote Bock" verliehen. Im 20. Jahr der deutschen Einheit ist es ein besonderes Bedürfnis den „Architekten der Ost-verträge", mit dessen Name das Motto „Wandel durch Annährung" untrennbar verbunden ist und der somit als Wegbereiter der deutschen Einigung gilt, zu würdigen.